1. Der Vorsitzende Franz Amberger eröffnete die Versammlung, begrüßte die anwesenden Burgfreunde , insbesondere ersten Bürgermeister Willi Hastreiter, Kreisheimatpfleger Hans Wrba, Herbert und Herrn Maurer vom Arbeitskreis Heimatforschung im Kulturverein Bayerischer Wald, Eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder der Burgfreunde schloss sich an, insbesondere an Herrn Wittek Leodegar.
Entschuldigt haben sich folgende Mitglieder:
MdL
Markus Sackmann
MdL Franz Schindler
Marie-Therese von Notthafft (tel.), viele Grüße an Versammlung
Gabriele von Moreau, viele Grüße
Irmgard Bosch
Der Vorsitzende führte an, dass in wichtigen Bereichen ein Durchbruch gelungen ist. Mit der Maßnahme der Christliche Arbeiterhilfe Cham e.V. sind wir dem Ziel, der Freilegung und Instandsetzung der Hauptburg Runding ein großes Stück näher gekommen. Wenn die Maßnahme die ganzen 3 Jahre läuft, wird Runding die größte flächig freigelegte Anlage in ganz Bayern sein.
2. Auszüge aus dem
Protokoll von der Jahreshauptversammlung 2000
Schriftführer
Raum verlas Auszüge aus dem Protokoll von der Jahreshauptversammlung 2002.
3.
Bericht des Vorsitzenden Franz Amberger
Der Vorsitzende gab anschließend einen umfassenden
Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Er trug mit einer Anzahl von Dias
anschaulich ein paar Beispiele vor. Sein Vortrag im Einzelnen:
Rechenschaftsbericht 2003
1. Freilegung und Instandsetzung der Burgruine
1.1
CAH-Projekt
Im Herbst 2002 plangemäß Einstieg in Vorbereitungen
für das von Landrat Theo Zellner initiierte CAH-Projekt. Ziel: Freilegung und
Instandsetzung der kompletten Hauptburg in drei Jahren zum Abschluss bringen.
Damit hätte Runding die größte flächig freigelegte Burgruine in ganz Bayern,
eine Attraktion für Ort, Gemeinde und den ganzen Landkreis.
Monate zwischen Hoffen und Bangen – und immer
wieder Nachbohren bei allen maßgeblichen Stellen durch Gemeinde und Verein.
Konzepte entwickelt und wieder verworfen, bis endlich alles Bürokratie-konform
und finanzierbar. Feste Größe im Finanzierungsplan: Bayerische Landesstiftung.
Verantwortliche, bis hinauf zum Bayerischen Ministerpräsidenten, wurden mobil
gemacht und auf Bedeutung des Projekts für Runding und die Burgenforschung in
Bayern hingewiesen. Vorsitzender des Bayerischen Denkmalrates, MdL Dr. Ludwig Spänle,
und Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesstiftung, Ex-Minister Hans
Maurer, auf Einladung von MdL Markus Sackmann persönlich in Runding. Wegen
einer Nachlässigkeit im Landesamt für Denkmalpflege zwei Sitzungen des
Stiftungsrats im Frühjahr und Sommer 2003 verstrichen, ohne dass Runding auch
nur auf der Tagesordnung gestanden hätte. Ergebnis: Von der Landesstiftung
heuer kein Geld.
Bei einer Gesamtsumme von 1,6 Millionen Euro (!)
drohte das Projekt letztlich an einem vergleichsweise geringen Betrag von 15.000
Euro zu scheitern. Manche hatten sich schon damit abgefunden. Als letzter
Nothelfer hat sich unser Landrat und Burgfreund Theo Zellner erwiesen: Auf seine
Empfehlung ist der Kreistag für die Landesstiftung in die Bresche gesprungen
und hat die entstandene Finanzierungslücke überbrückt.
Das letzte Wort hatte die Gemeinde Runding. Um dem
Gemeinderat die Zustimmung zur Restfinanzierung (8.000 Euro zuzüglich
Materialkosten) zu erleichtern, hat der Vorstand beschlossen, 5.000 Euro aus
Vereinsmitteln zur Abdeckung der Sachkosten beizusteuern.
Am 15. Juli hat die Maßnahme dann spät, aber immer
noch früh genug begonnen. Bis 15. November 15 Arbeiter plus Maurer unter
Leitung von Dr. Bernhard Ernst mit großem Eifer tätig. Fortschritt fast tagtäglich
sichtbar, viele interessante neue Erkenntnisse zur Baugeschichte und Funde ohne
Ende. Grabungsschwerpunkte: Palas mit Burghof, Zwinger mit Torbau an der
Nordecke und Zwinger am Südeck. Parallel zu Grabungen qualitativ hochwertige
und optisch einwandfreie Sanierung von Pferdestall und Teilen des Torbaus.
Ziel ist und bleibt die Freilegung und Sanierung der
kompletten Hauptburg. Inzwischen mehr als die Hälfte davon (3000 von 5000
Quadratmeter) erledigt. CAH-Projekt für drei Jahre konzipiert, aber vorerst nur
für ein Jahr finanziert, Unsicherheitsfaktor Arbeitsamt. Wir werden nicht
locker lassen, bis auch der Rest unter Dach und Fach ist.
1.2 Verein
Auch Burgfreunde am Wochenende wieder aktiv. Zwei
Einsatz-Schwerpunkte:
- Fertigstellung der romanischen Ringmauer im
Nordost-Flügel
- Nachsanierung des äußeren Backofens und Teilen
der Ringmauer im Südosten
2. Öffentlichkeitsarbeit
2.1 Besucher
Elementar für Gelingen der Gesamtmaßnahme: Öffentliches
Interesse wach halten. Besucher die besten Multiplikatoren. Wer einmal mit
eigenen Augen gesehen hat, was auf dem Rundinger Schlossberg seit 1993 geschehen
ist, geht mit einer positiven Einstellung nach Hause, mancher Skeptiker sogar
mit Begeisterung. Diese Erfahrung hat sich auch heuer wieder vielfach bestätigt.
Das gilt für Besucher aus Runding und Umgebung genauso wie für Urlauber,
Schulklassen oder Fachpublikum und erst recht für die Polit-Prominenz und
Entscheidungsträger. Ausdruck des Erstaunens von Sachbearbeitern, die das
Projekt nur von ihren Akten auf dem Schreibtisch kennen: „So hätte ich mir
das nicht vorgestellt“
Prominenteste Besucher:
15. April: MdL Dr. Ludwig Spänle, Vorsitzender des
Bayerischen Denkmalrates
15. Juli: Prof. Dr. Egon Johannes Greipl, Generalkonservator („Lustgrabung“)
12. August: Staatsminister a.D. Hans Maurer, Vorstandsvorsitzender der Bay.
Landesstiftung
10. Mai: Gruppe aus Straubing (650 Jahre Herzogtum Straubing-Holland)
20. Juni: Notthafft-Exkursion mit Herbert Maurer, Harald Stark und
Notthafft-Schwestern
14. September: Tag des offenen Denkmals, 250 Besucher, bis von Regensburg
außerdem: Schulklassen aus Runding, Willmering und Kötzting, diverse
Privat-Gruppen
insgesamt rund 600 Personen bei offiziellen Führungen in 2003
Messbarer Faktor für Interesse der Öffentlichkeit:
über 6.000 Infozettel weg
Gesamtbesucherzahl deutlich höher, an schönen Tagen reges Kommen und Gehen
2.2 Pressearbeit
Beitrag von Renate Roßberger im Bayerischen
Rundfunk, Sendetermin demnächst
Frankfurter Rundschau vom 27. August, Seite 3
Diverse Berichte und sonstige Veröffentlichung in Heimatzeitungen
Beitrag in Schöner Bayerischer Wald über Dr. Bernhard Ernst
2.3 Sonstiges
Vortrag von Dr. Bernhard Ernst beim Bayerischen Archäologentag
in Vilsbiburg
Homepage: 2.600 Zugriffe seit Februar 2002
Publikation CD-ROM zur Geschichte des Bayerischen
Parlaments von 1819 bis heute durch das Haus der Bayerischen Geschichte.
1819/1822 ein Abgeordneter aus Runding erwähnt, nämlich Carl Philipp Notthafft,
letzter Schlossherr auf Runding und Vater der Caroline Wilhelmine von Künsberg,
bekannt als Roman-Autorin aus unserem „Dohlenturm“
3. Veranstaltungen
- Beteiligung am Christkindlmarkt, von Beginn an
dabei
- Beitrag zum Rundinger Faschingsumzug (Bürgerbegehren)
- geselliger Hüttenabend auf dem Haidstein
- Schaueramt, wieder in der Vorburg, würdiger Rahmen
- 6. Burg-Cafe, wieder im Getreidekasten, Aufwand gelohnt, viele Helfer und Gönner
- Fortführung Exkursion zu Schauplätzen der Geschichtliche in der Gemeinde:
Burg und Maierei Raindorf, mögliche Burgen in Rieding und Garten, geplantes
Wildgehege der Notthafft in der Schwarzau, Hinrichtungsstätte bei Wohlwiesen)
- Besuch der Ausstellung „Reich an malerischen Partien“ im Cordonhaus Cham
- Teilnahme an der Einweihung der Burgruine Weißenstein
- erstmals Helferabend für Arbeiter, finanziert aus zusätzlichen Einnahmen vom
Denkmaltag
4. Gittahaus
Die Hoffnung auf eine Umsetzung hat sich leider
zerschlagen, der Abriss bzw. Verfall des letzten alten Waldlerhauses in Runding
ist wohl nicht mehr zu verhindern. Es sei denn, es geschieht noch ein Wunder.
5. Notthafft-Grabmal
Markantes Denkmal auf dem Rundinger Friedhof erinnert
an Wilhelm Cajetan Notthafft, der am 15. April 1807 kinderlos verstorben ist.
Nach Notreparatur (auf Initiative von Herta Beer vor etwa zehn Jahren) heute
wieder in bedenklichem Zustand.
Pläne zur Restaurierung sind mittlerweile in
konkretes Stadium getreten. Burgfreund Herbert Maurer ist im Auftrag der Vereins
tätig geworden und hat eine Firma gefunden, die sich auf die Restaurierung von
Grauguss spezialisiert hat. Vorliegendes Gutachten bestätigt akuten
Handlungsbedarf. Unangenehme Überraschung: Höhe der Kosten von knapp 10.000
Euro.
Dennoch Aufgabe des Vereins, nach Mitteln und Wegen
zur Finanzierung zu suchen. Denn das einzigartige, herrschaftliche Grabdenkmal
im Empirestil ist absolut erhaltenswürdig. Verein alleine mit dieser Aufgabe überfordert,
Bemühungen um Spenden. Eine Zusage aus dem Kreis der Familie (Absichtserklärung
Dr. Hartmann von Bechtolsheim nach Rücksprache mit Notthafft-Schwestern und
Nachgeborenen: „Was uns möglich ist, können Sie von uns erhalten“) stimmt
uns hoffnungsvoll, dass Finanzierung bis zum Frühjahr 2004 steht und die
Sanierung in Auftrag gegeben werden kann.
Vorab sind noch die Eigentumsverhältnisse zu klären.
Wer hat Ideen, Anregungen zur Finanzierung? Thema für die Aussprache im
Anschluss an die Berichte.
6. Ausstellung Alte Kirche
Seit Juni 1999 Präsentation ausgewählter
Grabungsfunde in der Alten Dorfkirche. Ausstellung, gedacht als Vorläufer für
das später geplante Archäologische Museum, soll 2004 um einige Schautafeln ergänzt
werden.
Konzeption durch Günther Bauernfeind, Museumsreferat
des Landratsamtes, im Rahmen der Zweckvereinbarung für die Museen im Landkreis
Cham: Kurzinformation zur Geschichte, zu den laufenden Grabungen und zum Verein,
kleine Fotodokumentation vorher-nachher, Fund des Monats
Materialkosten bei rund 500 Euro, trägt der Verein
Eröffnung der erweiterten vorläufigen Ausstellung
geplant zum Internationalen Museumstags im Mai
2004
7. Klangfarben
Musikalisch-künstlerisches Niveau gefestigt und
dabei eigenständiges Profil der kirchenmusikalische Konzertreihe geschärft,
nach 5 Jahren guter Ruf gefestigt
Insgesamt positive Resonanz, vor allem beim Triduum (über
500 Besucher), lässt sich besser vermarkten als Einzelveranstaltungen
Weihnachtskonzert: Kötztinger
Kammerchor, Lodi-Quartett und Hubert Bauer, 350 Besucher, rekordverdächtig!
Neujahrskonzert: Prof. Edgar Guggeis und Franz Schnieringer,
einzigartig
Dreikönigskonzert: Jaroslav Tuma, internationale Spitzenklasse
Osterkonzert: Paul Windschüttl, Matthias Achatz und Wolfgang
Kraus
Muttertagskonzert: Eduard
Bayer und Jaroslav Endrst, als Beitrag zur Wiederbelebung der Partnerschaft mit
Mrakov kurzfristig ins Programm aufgenommen
Frühlingskonzert: Landkreismusikschule
Erntedankkonzert: Kammerchor Cham und Josef Siegl, unter den
Erwartungen
Fazit: Trotz der insgesamt erfreulichen
Besucherentwicklung wäre die Reihe ohne Spenden nach wie vor nicht auf dem
erreichten Niveau durchführbar.
Konsequenz aus mehrjähriger Erfahrung: Herbsttermin
streichen, Konzentration auf Triduum und Ostern, Frühlingskonzert auf Wunsch
der Musikschule beibehalten.
8. Schluss
2003 für die Burgfreunde insgesamt ein erfreuliches
und erfolgreiches Jahr. In Frage Freilegung und Instandsetzung mit CAH-Projekt
Durchbruch endgültig gelungen: Das Ziel ist in Sicht, wir dürfen es nur nicht
aus den Augen verlieren. Läuft alles wie geplant weiter, dann hat Runding 2006
die größte flächig freigelegte Burgruine in ganz Bayern. Und eher werden wir
nicht nachgeben, nicht um die Burg!
Bevor ich jemanden vergesse: Die positive
Gesamtbilanz ist die Summe aus einer Vielzahl von Einzel- und
Gemeinschaftsleistungen. Deshalb zum Schluss ein herzlicher Dank an alle, die
auf ihre Weise einen Beitrag zu dem guten Jahresergebnis unseres Vereins
geleistet haben.
Abschließend dankte er
allen Brugfreunden, die mit Rat und Tat sowie mit Geld- und Sachspenden die
Arbeit der Burgfreunde unterstützt haben. Mit dem Dank verband er die Hoffnung
und Bitte auf weiterhin gute Zusammenarbeit im neuen Jahr 2004.
4.
Bericht über die Arbeitseinsätze des 2. Vorsitzenden Biebl Ludwig
Das abgelaufene Arbeitsjahr war von zwei
Besonderheiten geprägt:
(1)
von der Verlagerung der geplanten Einsatzschwerpunkte(s.u.)
(2)
von den Witterungsextremen: Bei mehr als 50°C in der Sonne floss der
Schweiß nur so in Strömen – und der Sommer war lang. Und dann kurz vor
Beendigung der Arbeiten: Verfugen im NO bei Minusgraden und schneidendem Ostwind
auf der NO-Windkante.
·
Gesamtanzahl
der geleisteten Arbeitsstunden ca. 520 (ohne Berücksichtigung von rund 150
Arbeitsstunden zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Burgcafé).
Gesamtanzahl der Arbeitsstunden seit Gründung des Vereins ca. 4500 (ohne Berücksichtigung
der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Burgcafés und anderer
Veranstaltungen wie Denkmaltag, Schaueramt, Museumstag, Führungen etc.)
·
Geplante
Einsatzschwerpunkte für das vergangene Grabungsjahr, wobei von vorneherein
klar war, dass viel vom Zustandekommen des CAH-Projekts abhängen würde.
-
Geplant: Fortsetzung der Mauerrekonstruktion vom Osteck bis zum Palas auf der
NO-Flanke
Erledigt:
Mauerrekonstruktion bis zum Söllerzugang und Kronenverfugung mit Spezialmörtel;
aufwändig wegen des hohen Steinebedarfs (ca. 30 – 40 m³), da die Außenschale
bis auf Höhe des Laufniveaus fehlte
-
Geplant: Getreidekasten (Restaurierung der Mauern im bodennahen Bereich)
Erledigt:
nichts, niedrigere Dringlichkeitsstufe
-
Geplant: Resanierung im Bereich der Backöfen
Erledigt:
Resanierung der Backofenanlage durch die Südost-Wehrmauer
-
Nicht geplant, aber erledigt:
Resanierung der Mauerkrone zwischen den zwei Mauerdurchbrüchen in der
SO-Wehrmauer
-
Selbstverständlich Pflege der Anlage (Freischneiden und Mähen, Säubern
von Pflaster u. Ä.)
-
Geplant: Handlangerdienste bei der Rekonstruktion des inneren Backofens mit Überdachung
Verschoben
aus zeitlichen und finanziellen Gründen (Zuschuss an die Gemeinde)
-
Zubringer- und Reparaturdienste zu den archäologischen Grabungs- und
Sanierungsarbeiten. Vor allem Bierl Sepp!
·
Im Übrigen
hat Bierl Sepp die meisten Arbeitsstunden auf und für die Burg gesammelt. Ihm
und allen Helfern (Kerntrupp an die 10 Mann), ob mit vielen oder weniger Stunden
gebührt Dank. Eine kleine Entschädigung war der Helferabend bei Essen und
Trinken aus der Brotzeitkasse (Erlös des Verkaufs am Denkmaltag). Auch den
vielen freiwilligen Helfern und Kuchenspendern beim Burgcafé sei noch einmal
herzlich gedankt.
·
Wieder
sehr eifriger Einsatz unseres jüngsten Arbeiters Friedl Florian.
·
Dank an
die Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit
·
Dank an
die Brotzeitbringerinnen Anita Amberger und Hildegard Biebl. Frau Zollner, Frau
Wanninger und Frau Stauber haben je eine Brotzeit gespendet und selbst serviert.
Gegen eine Nachahmung wäre nichts einzuwenden! Oder auch Geldspenden für die
Brotzeitkasse.
·
Dank vor
allem an die Frauen im Familienverband Greil – Eibl für die Pflegearbeiten
(z. B. Fäkalienrinne im Westen).
·
Einladung
zur Mitarbeit im nächsten Jahr. Die Einsatzschwerpunkte:
-
Endlich Instandsetzung des Backofens bis zur Funktionstüchtigkeit im
Innenbereich bei den Doppeltürmen; Vorbereitungen sind bereits angelaufen;
dabei werden die Handlangerdienste selbstverständlich vom Verein geleistet;
Zeitraum Pfingstferien
-
Resanierung der Mauerkrone im Mittelteil der Wehrmauer im Südosten; dann
kann der Rundgang durch die Burganlage wieder frei gegeben werden.
-
Resanierung von Teilen der Mauerkrone des Wohnturmansatzes um den
Gipfelfelsen
-
Rekonstruktion der Zwingermauerlücke im Südeck
-
Pflege der Anlage (Freischneiden und Mähen, Säubern von Pflaster u. Ä.)
-
evtl. Entrümpelung und Säuberung des Pfleghauskellers in der Vorburg
-
begleitende Arbeiten zu den archäologischen Grabungen
Allerdings
ist zu befürchten, dass vieles wieder anders kommt.
Auf das Geleistete dürfen wir Burgfreunde nach
meiner Ansicht wieder mit Fug und Recht stolz sein, oder?
5.
Kassenbericht
Kassier
Rudi Lempart berichtete, dass derzeit 337 Mitglieder zum Verein gehören. Das
heißt, dass die Mitgliederzahl um 13
Personen seit der letzten Jahreshauptversammlung angewachsen ist.
Im abgelaufenen Jahr lagen
die Ausgaben höher als die Einnahmen. Darunter waren auch
5000 € an die Gemeinde Runding zur Unterstützung der Bezahlung der
Materialkosten für die CAH-Maßnahme
Die
Gesamteinnahmen belaufen sich im abgelaufenen Vereinsjahr auf
11.527,70 €, die Ausgaben
auf 16.244,98 €.
Der aktuelle Kassenstand
weist nun ein Haben in Höhe von 437,11 € auf, 9000 sind als Festgeld
angelegt.
Das
Orgelkonto weist ein Haben von 1962,09 €
auf.
6.
Bericht der Revisoren
Für die Revisoren erteilte
Klaus Dittrich den Bericht. Er teilte der Versammlung mit, dass die Kasse von
ihm und Willi Wanninger geprüft wurde. Er bestätigte dem Kassier eine
ordentliche, gewissenhafte Kassenführung. Alle Einnahmen und Ausgaben sind
durch Belege nachgewiesen.
Er
schlug daher vor, den Kassier zu entlasten. Diesem Antrag stimmte die
Versammlung einstimmig zu.
7.
Aussprache zu den Berichten
2003 wurden so viele Funde gemacht wie in den Jahren
1999 bis 2002 zusammen.
8.
Grußworte
Bürgermeister
Willi Hastreiter führte in seinem Grußwort aus, dass 2003 wieder sehr viel auf
der Burganlage geschehen sei. Durch ein CAH-Projekt mit Mitteln aus dem Europäischen
Sozialfonds konnte wieder vieles erreicht werden. Die Burgfreunde hätten mit
bisher zusammen 4500 geleisteten Arbeitsstunden eine enorme Eigenleistung
erbracht.
.
Man geht davon aus, dass in den Jahren 2003-2006
insgesamt 1,8 Millionen Euro finanziert werden müssten, darunter auch EU-Mittel
aus dem Europäischen Sozialfonds. Für ein Jahr sind hierfür die Mittel
gesichert, wie es ab Juli 2004 weitergehe, müsse man sehen. Für dieses Jahr
zahlt die Gemeinde einen Anteil von 3 % an den Gesamtkosten.
Kreisheimatpfleger
Wrba dankte für die geleistete Arbeit von der Freilegung der Burg bis zu den
Klangfarben an der Orgel. Die Burgfreunde seien dabei, für Runding
wieder den Stellenwert zu schaffen, den es Jahrhunderte gehabt hat. Die
Mitglieder aus Bodenwöhr boten an, kostenlose Darbietungen wie Ritter-Schaukämpfe
und mittelalterliche Tänze durchzuführen.
Ausblick
auf 2004 des
Vorsitzenden Franz Amberger
Mitwirkung beim Christkindlmarkt (Vorbesprechung für
alle, die mithelfen können und wollen, gleich im Anschluss)
6. Orgeltriduum
Weihnachtskonzert: Harfe, Flöte, Geige, Cello, Orgel
(Lehrer der Landkreismusikschule)
Neujahrskonzert: Fo(u)r Trombones (Posaunen-Quartett)
und Heidrun Hensel (Orgel)
Dreikönigskonzert: Josef Still, Domorganist Trier
Faschingsumzug: Ideen und Mitwirkende gefragt,
Koordinator außerhalb der Vorstandschaft?
Frühjahr: Vortragsabend mit Dr. Bernhard Ernst
(Grabungsbericht 2002/2003)
1. Mai: Hüttenabend auf dem Haidstein
Mai: Internationaler Museumstag; Eröffnung der
erweiterten Ausstellung in der alten Dorfkirche
Juni: Schaueramt auf der Burg
22. August: Burgcafe auf dem Schlossberg
Herbst: Exkursion, Termin und Ziel noch offen
Arbeitseinsätze
Rekonstruktion des Backofens
Nachsanierung der Wehrmauer im Südosten
Sanierung Zwingermauer am Südeck
Wünsche
Viele Besucher bei den anstehenden Konzerten (wer über
die Feiertage Besuch daheim hat, sollte ihn am besten mitbringen), Triduum-Pass!
Beim Kauf von Weihnachtsgeschenken an Dohlenturm,
Orgelmusik aus Runding, KlangFarben-Gutscheine und Rundinger Burggeheimnis
denken
Sonderdruck über Ergebnisse der Grabungen 1999/2000
zum Selbstkostenpreis von € 3,-
Im nächsten Jahr wieder viele Teilnehmer und Helfer
bei Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen
Weiterhin auf gute Zusammenarbeit: Allzeit Runding
immerdar!
Mit dem Spruch beim
Ritterorden Runding zu Monachia „Allzeit Runding immerdar!“wurde
schließlich die Versammlung um 21.45
Uhr vom Vorsitzenden geschlossen.